Wie du mit naturgesetzmäßiger Sicherheit deinen Erfolg verursachst

Wenn wir das erhalten, was wir wollten, ist das ein Erfolg. Und Erfolg ist immer der Effekt einer Ursache. Das gilt für alle Lebensbereiche: Beruf, Beziehungen, Gesundheit, Sport, Wohlstand, …

Wenn jemand einen Erfolg erzielt, können wir davon ausgehen, dass die Ursache, die zum Erfolg geführt hat, in diesem jemand liegt.

Nun sind wir oft geneigt, den Grund für Erfolg in Glück oder in den äußeren Umständen zu sehen. Glückliche Umstände sind natürlich hilfreich, sie werden Erfolg aber nicht auf Dauer reproduzierbar machen. Und sind zum Beispiel Menschen, die reich geboren wurden, deswegen „erfolgreich“?

Konzentrieren wir uns lieber darauf, wie WIR bewusst, willentlich und konstant den Anlass zu unserem Erfolg geben können.

Und wenn wir ehrlich sind, ist und bleibt das nach wie vor ein sehr wesentliches Anliegen in unserem Leben – und ist dabei nicht dasselbe wie die oberflächliche Jagd nach Anerkennung, Status und Geld. Wir haben Ziele, Wünsche, Sehnsüchte und Entwicklungsvorstellungen. Wir leben nicht ständig und ausschließlich als kleine Buddhas unter einem Baum sitzend und unserer Atmung oder den Vögeln lauschend. Auch das hat seinen wichtigen Platz. An dieser Stelle wollen wir Erfolg allerdings im engeren und neutralen Sinne als das Erreichen selbst gesetzter Ziele sehen, und damit auch als Wachstum und Weiterentwicklung. Er-folg als etwas Erwünschtes, das auf etwas Bestimmtes er-folgt.

„How To Get What You Want“ – ein Erfolg-Klassiker von Wallace Wattles

Wenn für Erfolg das Ursache-Wirkungs-Prinzip gilt, heißt das, dass wir sozusagen mit mathematischer Genauigkeit Erfolg herbeiführen können. Dass der Erfolg nicht anders kann, als sich als Folge unserer Maßnahmen einzustellen.

Vorausgesetzt, wir finden die passenden Ursachen für den gewünschten Effekt, den Erfolg, heraus.

Wenn wir diese Ursachen kennen, sie bestmöglich anwenden und der erhoffte Erfolg bleibt aus, kann das nach Wallce Wattles nur zwei Gründe haben:

  • Entweder war die von uns gewählte Ursache doch nicht ausreichend,

  • oder sie wurde von uns nicht gut genug angewandt.

Was sind nun aber die Ursachen für Erfolg?

Erfolgs-Tools: Spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten

Wollen wir ein erfolgreicher Orchestermusiker werden, ist es dafür nicht förderlich, wenn wir grobmotorisch und unmusikalisch sind. Ebenso wird sich eine zart besaitete, literarisch interessierte Person schwer tun, wenn sie sich eine Karriere in der Bauindustrie vornimmt.

So einfach kann es manchmal sein. Die Bedingungen für unseren Erfolg sind:

  • Erkenne und nutze deine Stärken und Interessen.

  • Suche dir ein Erfolgsfeld, in dem diese deine Stärken und Fähigkeiten gefragt sind.

  • Und verbessere deine Fähigkeiten in diesem Bereich stetig!

Spezielle Fähigkeiten sind die notwendigen konkreten, praktischen Erfolgswerkzeuge. Doch oftmals reichen diese nicht aus. Trotz Begabung, Wissen und „handwerklichen“ Geschicks stellt sich bei Vielen der größere (berufliche) Erfolg nicht ein.

Der Grund liegt in der Art und Weise wie wir unsere Fähigkeiten einsetzen.

Conscious Power in Action – die Kraft der Erfolgreichen

Erfolgreiche Personen zeichnet eine weitere Fähigkeit, eine gewisse innere Kraft aus, mit der sie die zuvor genannten speziellen Kenntnisse wirkmächtig zur Anwendung bringen.

Wattles beschreibt diese Kraft als Conscious Power in Action oder Active Power-Consciousness: „Bewusste Kraft/Stärke in Aktion“ oder „Aktives Stärke-/Mächtigkeits-Bewusstsein“. In der modernen Psychologie kommt der Begriff der Selbstwirksamkeitserwartung oder Kompetenzerwartung dem sehr nahe.

Es ist das Wissen, wie wir erfolgreich sein können, einhergehend mit der tiefen Überzeugung, dass wir erfolgreich sein werden.

Gelingt es uns, ausdauernd mit einer solchen Einstellung und Gemütsverfassung an unsere Vorhaben heran zu gehen, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass der gewünschte Erfolg ausbleibt.

Wie wir mächtiges Erfolgs-Bewusstsein in uns aufbauen

Wie schaffen wir es nun, zu der Überzeugung zu gelangen, dass wir das, was wir wollen, auch erreichen können?

Wir alle kennen erfolgreiche Menschen. Welcher Art Erfolg auch immer. Gehen wir nun einmal mit Wattles von Folgendem aus:

Aller Erfolg, der bisher von Menschen erreicht worden ist, ist grundsätzlich auch von uns erreichbar.

Denn: Aller Erfolg hat seinen Ursprung im menschlichen Geist, oder Verstand. Hat sich dieser bei Anderen zu einem mindset, einer Mentalität und geistigen Haltung, von Glück und Erfolg entwickelt, dann ist dies auch für jeden anderen Geist oder Verstand möglich.

Der Unterschied liegt bei den verschiedenen Menschen nur darin, wie weit diese innere Erfolgshaltung jeweils entwickelt ist!

Das sind doch grundsätzlich rosige Aussichten, oder?! 😉

Alles in der Natur – und zu der dürfen wir uns immer noch zählen – ist auf Entwicklung, auf Evolution ausgerichtet. Alles will wachsen und sich ausdehnen. Nicht nur über die Jahrmillionen im Hinblick auf die Entstehungsgeschichte der Arten, sondern auch innerhalb des Individuums:

Auch du und ich, wir sind potentiell unbegrenzt weiter entwickelbar! Und Qualität und Richtung dieser Entwicklung können wir uns aussuchen!

Neuere Erkenntnisse der Hirnforschung zur Neuroplastizität unterstützen diese Annahme auch aus der westlich-wissenschaftlichen Perspektive zunehmend.

Zurück zu unserem Erfolgsbewusstsein.

Um erfolgreich zu sein, müssen wir bewusst und unterbewusst wissen und glauben, dass wir erfolgreich sind und erfolgreich handeln. „Derjenige kann, der auch unbewusst weiß, dass er/sie kann.“

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dir bei diesen Aussagen Zweifel kommen. Unser kritischer Verstand ist brillant darin, solche vermeintlichen Weisheiten zu kritisieren und auseinander zu nehmen. Was erreichen wir damit? Die Sicherheit, es nicht versuchen zu müssen und uns auf dem auszuruhen, das wir schon kennen. Wenn uns das reicht, ist das in Ordnung so. …

Wenn wir unser Unterbewusstsein mit Erfolgs-Gewissheit ausstatten, und unser Bewusstsein mit dieser treibenden Kraft im Rücken unsere Fähigkeiten entsprechend zum Einsatz bringt und wir „unsere Arbeit machen“, dann sind wir sicher auf dem Weg richtung Erfolg.

Handlungs-Schritt 1: Unser Unterbewusstsein mit Affirmationen auf Erfolg einstellen

Jetzt wäre das Unterbewusstsein nicht unterbewusst, wenn wir ohne weiteres Zugriff darauf hätten. Um den konstruktiven, optimistischen Erfolgsglauben in unser Unterbewusstsein einsickern zu lassen, empfehlen sich regelmäßige, am besten mehrmals-tägliche Affirmationen. Neue, konstruktivere Glaubenssätze in uns zu verankern ist definitiv Arbeit und eine Herausforderung. Aber wahrscheinlich die lohnendste, der wir uns gegenüber gestellt sehen.

So können wir uns beispielsweise diese Sätze morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen ein-reden:

„Ich kann meine Ziele erreichen. Alles, was für irgendjemand möglich ist, ist auch für mich möglich. Ich bin erfolgreich, da die unbegrenzte Kraft des Erfolgs in mir ist.“

Es geht nicht anders. Ohne den Glauben, die Überzeugung und das bewusste und unbewusste Wissen um unsere Erfolgsfähigkeit können wir nur begrenzt erfolgreich sein.

Der nächste Schritt auf unserem Weg zum Erfolg: Das tun, was wir tun wollen

Wir haben nun also damit begonnen, einen bewussten und unbewussten Glauben an unseren eigenen Erfolg zu kultivieren – und müssen dies immer weiter beibehalten.

Wir spüren nun eine zunehmende Gewissheit, dass wir es grundsätzlich schaffen können, wenn wir es auf die richtige Art und Weise angehen. Doch was ist, praktisch und methodisch gesehen, die richtige Art unser jeweiliges Projekt umzusetzen?

Wir müssen von dem ausgehen, was ist. Unsere jeweilige Situation, unsere aktuellen Umstände und Fähigkeiten sind der Ausgangspunkt auf dem Weg zu unseren Zielen. Immer.

Statt uns, bewusst und unbewusst, über unsere Situation zu ärgern, uns selbst zu bedauern und uns von jetzt auf gleich irgendwo anders hin zu wünschen, bleiben wir bewusst in unserer Situation und planen von hier aus die nächsten Schritte! Nichts anderes ist realistisch. Alles andere lässt uns in ewiger, unzufriedener Tragträumerei verharren.

Das Vorhandene perfekt nutzen und Schritt für Schritt zum Erfolg voranschreiten

Wenn wir mehr haben beziehungsweise erreichen wollen, ist unsere Ausgangsbasis notwendig das, was wir in diesem Augenblick bereits haben und erreicht haben.

Ich glaube, dies übersehen oder verdrängen wir gern.

Schätzen wir wert was bereits ist – sollte uns das auch noch so schwer fallen – und sehen wir darin die Mittel, die wir, Schritt für Schritt, zur Erreichung unserer Ziele einsetzen können. Andere Mittel stehen uns nicht zur Verfügung!

Wir können nicht das nutzen, was wir in diesem Augenblick nicht haben. Verschwenden wir keine Zeit damit, uns vorzustellen, was wir alles tun und erreichen könnten und würden, wenn wir diese und jene Ausgangsbedingungen hätten, wenn wir dies und jenes vor Jahren anders gemacht hätten. Wenn wir jemand anderes wären. Vergleichen wir uns nicht!

Machen wir stattdessen das Beste aus dem, was wir bereits haben, können und sind.

Simple Weisheiten können so wertvoll sein. 🙂

Wir können zum gewünschten Erfolg vordringen – aber nicht von jetzt auf gleich.

Vertrauen wir mit jedem konkreten Schritt darauf, dass sich unser Erfolg auf unserem Weg dorthin immer weiter entfaltet.

Allerdings müssen unsere Maßnahmen, und wenn sie objektiv gesehen auch klein anmuten, für uns die jeweils bestmöglichen Schritte sein, die wir gerade machen können.

„Wenn du immer nur halb so weit springst wie du kannst, wirst du niemals fliegen können.“

Wattles verwendet dazu eine Analogie zur Evolution in der Natur. Dort entwickelt sich das Leben zu immer komplexeren Erscheinungsformen, indem zuvor auf der jeweils simpleren Ebene die Funktionen optimiert werden. (Die Theorie, dass Evolution nur durch besser passende Zufallstreffer voranschreitet, ist tatsächlich überholt. Lebewesen sind in jeder Hinsicht zu einem guten Teil ihre eigenen Schöpfer):

Fülle deinen momentanen Platz komplett und noch ein wenig darüber hinaus aus. Strecke dich immer ein Stückchen weiter – und du wirst dich, deinen Aktionsradius und deine Handlungsfähigkeit immer weiter ausdehnen.

Lebe JETZT für deine erträumte Zukunft

Wenn wir jetzt möglichst perfekt tun, was wir können, werden wir in Zukunft mehr tun können als heute. Und immer so fort. Wenn du durch Einsatz, Übung und Ausdauer an deiner jetzigen Arbeitsstelle immer besser wirst, wirst du in die nächst höhere, bessere oder schönere Stelle hineinwachsen.

Die Kraft, die in Folge unseres anhaltenden Verbesserungsstrebens schließlich in uns frei wird, weil wir die vorhandenen Anforderungen nun leichter lösen, hebt uns auf die jeweils nächste Ebene.

Damit wir uns durch unser Streben in die gewünschte Richtung entwickeln, müssen wir stets in Kontakt mit unseren Zielen, Wünschen und Sehnsüchten bleiben. Diese sind unser innerer Kompass.

Unsere Energie richten wir aber stets auf das, was gerade ist, auch wenn dies mit unseren Zielen nichts gemein zu haben scheint:

Den größeren Erfolg vor dem geistigen Auge wünschen wir uns für den heutigen Tag nicht mehr, als wir heute tatsächlich erreichen können – beziehungsweise nur ein klitzekleines bisschen mehr …

Bring Liebe und Leben in all deine Begegnungen, Handlungen und Transaktionen

Bei allem Bemühen und Streben, unseren „Job“ immer so gut zu machen, wie wir gerade können, ist es essentiell, ethisch und moralisch anspruchsvoll zu bleiben.

Wenn unser Einsatz beseelt ist durch das Interesse und Bemühen, unseren Mitmenschen, unserer Umgebung und der Natur größtmöglichen Nutzen und Gewinn zu bringen, dann schreiten wir in Liebe und wahrem Wachstum voran. Das aufrichtige Interesse und die Liebe, die wir alltäglich geben, wird uns schneller, sicherer und gesünder wachsen lassen. Dies muss für alle Bereiche unseres Lebens gelten, privat wie beruflich. Wenn wir dies nicht berücksichtigen, wird unser Fortschritt kalt, lieb- und leblos bleiben und uns, selbst in scheinbarem Erfolg, schal und leer zurück lassen.

Fazit

Wenn wir Erfolg haben und in der Zukunft mehr sein und haben wollen als jetzt, müssen wir heute in Liebe und Vertrauen das Beste machen, zu dem wir heute im Stande sind, unter den heute gegebenen Voraussetzungen. Mit einem klaren Bild von unserem Ziel vor Augen.

Wenn wir uns jeden Tag bis an die Grenzen unseres aktuellen Seins ausdehnen und ein kleines Stückchen darüber hinaus, immer im Bewusstsein unseres unausweichlichen natürlichen Wachstums, wird sich unsere berufliche, private, mentale und emotionale Situation immer ein Stück weiter entwickeln und verbessern und wir werden gemäß der universal wirkenden konstruktiven Kraft und Naturgesetzlichkeit immer wieder auf die nächst höhere Ebene gehoben.

Wallace Wattles (1860-1911) war ein Pionier der amerikanischen New Thought-Bewegung. Mein Beitrag beruht auf seinem Werk „How to Get What You Want“.

Dies wird nicht mein letzter Wattles sein. 😀 Ich liebe solche Klassiker aus dem Bereich der inzwischen unzähligen Erfolgs-Coaching-Angebote. Sie haben diese gewisse Einfachheit und Klarheit. Sie enthalten die Essenz der Sache.

Überzeugt zu sein davon, dass wir erfolgreich sein können, mit was auch immer, – so erfolgreich und noch erfolgreicher wie jeder andere Erfolgreiche bisher – ist Voraussetzung für unseren Erfolg.

Wenn Du es wirklich wissen willst, aber das Gefühl hast, du brauchst noch konkretere, praktische und systematische Hilfe und Anleitung etwa um Erfolgsblockaden zu lösen, könnte das Download-Seminar „Erfolg 8.0 für Fortgeschrittene“ (Partnerlink) vom bekannten deutschen Glücks- und Erfolgscoach Veit Lindau etwas für dich sein.

Wenn wir bezweifeln, dass solch „simple, binsenweise Erfolgsformeln“ wie die hier vorgestellte wahr oder hilfreich sind, nehmen wir uns selbst den Wind aus den Segeln.

Was fühlt sich besser an: Dem stets kritischen, klugen, anzweifelnden, verneinenden, oberschlauen Teil unseres Verstandes das Feld zu überlassen – oder einen einfachen, starken Glauben an unsere Erfolgsmöglichkeiten zu kultivieren? Wir sollten unseren Verstand pflegen und gebrauchen. Aber nicht gegen unsere innersten Interessen, sondern für uns und unser Wohlergehen. 🙂

Noch eine Anmerkung in spiritueller Hinsicht:  Das Ursache-Wirkungs-Prinzip gilt – wenn wir denn an eine weitere, höhere Dimension glauben –  nur für die „Welt der Formen“, der „äußeren Dinge“. Dazu gehören auch die Angelegenheiten der Psyche, Gefühle, Emotionen, Gedanken. Die universale Schöpferkraft selbst, die „Ur-Substanz“ allen Seins (Gott, Spirit, Matrix, Alleins, großer Geist, Sein, Qi…) ist der allgemeinen Auffassung nach nicht in die Kausalkette eingebunden.

Sollten wir uns also dazu entschließen, dass weltliches Zielerreichen nichts für uns ist, sondern wir lieber ein reines Bewusst-Sein im Sinne der Erleuchteten anstreben, sind Erfolgsformeln nicht interessant für uns – so wie ich das aktuell verstehe. 😉

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