Über Zendezeiten

Etwas stimmt nicht in unserer Welt – beziehungsweise mit dem Leben der Menschen auf diesem eigentlich wundervollen Planeten.

Diesen, oft unbestimmten, Eindruck hatte ich schon früh. Mittlerweile sehe ich konkrete Gründe dafür in unserer Gesellschaft und dem herrschenden Wirtschaftssystem. Aber auch – und das ist das Wesentliche – in jedem Einzelnen von uns. Natürlich auch in mir selbst:

Leid bringende Denk- und Reaktionsmuster. Geprägt von Angst, von Scham und von Müssen.

Obwohl diese Entdeckungen, Einsichten und Erkenntnisse in mir nun schon seit Jahren gereift sind, könnte ich mich immer weiter empören und könnte immer weiter motzen und jammern über die ungerechten und unzulänglichen Verhältnisse.

Aber ich möchte das nicht. Weil es nicht gut tut und deswegen nicht gut sein kann.

Auf die Phase der Bewusstwerdung, des Erkennens und Sich-Empörens, folgt (zum Glück) meist eine Phase der kreativen, positiven Auseinandersetzung. Beide Phasen überlappen sich sicherlich eine ganze Weile lang. Bei mir ist das jedenfalls so.

Mein Blog- und geplant auch Videopodcast-Projekt „Zendezeiten“ stellt für mich nun eine Möglichkeit dar, das sich zunächst distanzierende gesellschaftliche Selbst-bewusst-werden in einen verbindenden, konstruktiven, liebevoll Neues kreierenden Prozess zu überführen.

Ich möchte mir selbst – und vielleicht ja auch Dir – neue Sichtweisen und Möglichkeiten aufzeigen für ein im besten, politisch unverbrämten Sinne freieres, bewussteres, erfolgreiches und „gutes“ Leben.

Immer mehr Menschen haben sich dies offenbar ebenfalls auf die Fahnen geschrieben, das Netz ist voll von inspirierenden Beiträgen. Dafür bin ich dankbar und ich möchte einiges davon hier teilen, eigene Aspekte hinzufügen und „das Wort verbreiten“.

Dazu wird sicherlich auch immer wieder noch gehören, auf das zu zeigen, was ich nicht gut finde. Nur hoffe ich dabei nicht stehen zu bleiben, und will jeweils etwas Schöneres dagegen setzen.

Ein Leben in Bewusstsein, Freiheit, Kreativität und Liebe. Ich glaube, dieses ist möglich. Aufgrund meist lebenslanger anderer Gewohnheit nicht leicht umsetzbar, aber möglich. Und ich bin überzeugt, es ist für uns, für jeden Einzelnen und für die Menschheit, die einzig vernünftige Alternative.

Dass dies ein offener Prozess ist, ist klar. Ich bin „in Arbeit“, noch lange nicht fertig. Ich werde mich ausprobieren und besser kennenlernen. Sachen die mir Freude bereiten, werde ich beibehalten, anderes wieder verwerfen.

„Nimm auf, was wertvoll ist, verwerfe, was nutzlos ist, und füge dein ganz Eigenes hinzu.“ Bruce Lee

So bin ich gespannt, wohin die Reise geht, auch auf diesen Seiten. 🙂MichVorBunterWand_300px

Ich lade Dich ein, einen Teil des Weges mit mir gemeinsam zu gehen.

Michael