Bunterwegs

Auf Wanderschaft

Ich wandre nun wieder
So vor mich hin,
Mein zweiter Aufbruch –
Ein Neubeginn.

Die Sonne ist heiß
Und nass ist der Regen;
Ich gehe allein,
Meinem Ziele entgegen.

Über Felder und Wiesn,
Durch fremde Orte,
Geht’s Schritt für Schritt,
Meist ohne Worte.

Es gehn die Gedanken
Mit den Schritten einher;
So wie mancher Weg
Sind sie manchmal schwer.

Doch weit ist die Welt
Und stark ist mein Streben;
Ich lebe im Jetzt
Ein buntes Leben.

Die Schönheit am Wege,
der Ferne Magie,
Ich halte nichts fest,
Bin jetzt oder nie.

 

Dieses Gedicht entstand als ein kleines Reisegeschenk für Jessie Fröde von bunterwegs.com, anlässlich ihrer Wanderung von Hamburg nach Nepal.

Als lyrische Orientierung diente mir hier „Gefunden“ von Johann Wolfgang von Goethe.

 

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